Von der Pubertät bis zu den
Wechseljahren bereitet sich die Gebärmutter jeden Monat
auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. Findet die
Befruchtung nicht statt, wird die Schleimhaut abgestoßen
und es kommt zur Monatsblutung (Menstruation). Eigentlich eine
ganz natürliche und harmlose Angelegenheit.
Bei vielen Frauen kann sich aber diese hormonell gesteuerte
Blutung schon einige Tage vorher mit Stimmungsschwankungen,
Gereiztheit und Nervosität ankündigen - dem prämenstruellen
Syndrom. Auch während der Menstruation klagen rund die
Hälfte alle Frauen über
unangenehme Begleiterscheinungen:
Spannungsgefühle in der Brust, krampfartige Schmerzen im
Unterleib, Störungen der Magen-Darm-Motorik sowie Kopf-
und Rückenschmerzen
können das Allgemeinbefinden beeinträchtigen und die
Leistungsfähigkeit einschränken.
Viele verschiedene Faktoren, z.B. äußere Lebensumstände
und die seelische Verfassung, können den Verlauf der Menstruation
beeinflussen. Die Schmerzempfindlichkeit in dieser Zeit ist
individuell sehr unterschiedlich. Jede Frau erlebt sie anders
und muss ihr Rezept finden, damit umzugehen. Eine gesunde Lebensführung,
Bewegung, Massagen und eine grundsätzlich entspannte positive
Grundhaltung können zur Linderung der Schmerzen beitragen.
Empfohlen werden auch Heilkräuter als Tee oder in Salben,
wie Mönchspfeffer, Johanniskraut, Brennessel, Frauenmantel,
Melisse und Ringelblume, deren Wirksamkeit im Einzelfall getestet
werden sollte. Bei anhaltenden Beschwerden empfiehlt sich ein
leichtes Schmerzmittel.
In jedem Fall sollte bei regelmäßigem Auftreten von
Regelschmerzen der Frauenarzt zu Rate gezogen werden.